: Klirren gegen Olympia
■ Filialen der Berliner Bank als Ziel
Berlin. Offenbar aus Protest gegen die Olympiapläne des Senats sind in der Nacht zu Montag in mehreren Bezirken 28 Filialen der Berliner Bank beschädigt worden. In acht Zweigstellen – darunter vier in den Bezirken Neukölln, Pankow und Schöneberg – wurden nach Angaben der Polizei die Scheiben eingeworfen, bei den anderen die Türschlösser verklebt. Drei Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren wurden nach Aussage eines Polizeisprechers auf „frischer Tat ertappt und festgenommen“. Obwohl bis gestern noch keine Aussage der Beschuldigten vorlag, geht der Staatsschutz davon aus, daß die „Motivation der Anschläge im Zusammenhang mit Olympia 2000“ zu sehen seien, so der Polizeisprecher weiter. Ein Bekennerschreiben sei bisher nicht eingegangen. sev
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen