: Klima-Fahrplan gegen den Treibhauseffekt: Aktionen in Berlin
Die internationalen Verhandlungen beginnen morgen um zehn Uhr im ICC. Bis zum 4. April verhandeln die Experten aus den Ministerien, danach wird Helmut Kohl etliche Umweltminister begrüßen, die ein Schlußdokument unterzeichnen. US-Vizepräsident Al Gore wird sich nach letzten Informationen nicht nach Berlin trauen. Sämtliche Verhandlungen im ICC sind nicht öffentlich.
Parallel zum Gipfel laufen etliche öffentliche Veranstaltungen, für die zum Teil Anmeldungen nötig sind.
27. 3.: Internationale Konferenz der regierungsunabhängigen Organisationen „Rio is not enough“ im Abgeordnetenhaus
27. bis 28. 3.: Unendliche Taiga – Gefährdung und Schutz der borealen Wälder, Haus am Köllnischen Park
27. bis 29. 3.: Weltbürgermeistergipfel zum Klimaschutz, Rathaus Schöneberg
31. 3. Wird die Weltbank grün? Seminar des Bildungswerks für Demokratie und Umweltschutz
1. 4. Ökologischer Landbau – die klimaverträgliche Alternative. Umweltbundesamt
1. 4. Die Erde als Patient. Diskussion über technokratische Trends bei Klimaschützern, Haus der Kulturen der Welt, John-Foster- Dulles-Allee
2. 4. Fahrradsternfahrt am autofreien Sonntag
2. 4. bis 7. 4. Internationale Jugendklimakonferenz, Sport- und Kongreßzentrum Hohenschönhausen
3. 4. bis 5. 4. Bangladesch – Klimaveränderung und dauerhafte Entwicklung. Haus der Kulturen der Welt
3. 4. bis 5. 4. Kommunale Klimaschutzkonferenz: Erfolgreiche Städte in Europa. Rathaus Schöneberg
4. 4. bis 7. 4. Klimamesse im Messegelände
5. 4. Klimakonferenz des DGB, DGB-Haus, Keithstr. 1
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen