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Klage gegen Monsanto
Der Gentechnik-Konzern Monsanto gerät erneut in Schwierigkeiten. Weil der Konzern die Auswirkungen von gentechnisch veränderter Saat auf Mensch und Umwelt nicht ausreichend untersucht habe, hat eine Interessenvertretung von Kleinbauern in den USA am Dienstag in Washington Schadenersatzklage gegen Monsanto erhoben. Außerdem habe der Konzern zusammen mit anderen Firmen versucht, den Farmern Gensaaten zu festgelegten Preisen aufzuzwingen. Das verstoße gegen das Kartellrecht, schrieben die Kläger.
Der Konzern wies die Klage zurück. Man habe Millionen Dollar für Überprüfungen ausgegeben und es herrsche starker Wettbewerb zwischen den Firmen, äußerte sich Monsanto-Anwalt David Snively gegenüber der Washington Post.
Die Klage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Farmer in den USA über den Einkauf des Saatgutes für das nächste Jahr entscheiden. Der Bauern hoffen, dass die Klage weltweit Einfluss auf die Regeln zum Umgang mit gentechnischer Manipulation hat und Klagen in anderen Ländern nach sich zieht. mra
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