: Kirche zahlt für Kindesmißbrauch
Chicago (epd) – Die US-amerikanische Pfingstkirche „Assemblies of God“ will fünf Männern, die als Kinder von einem Pfarrer sexuell mißbraucht worden sein sollen, insgesamt 1,75 Millionen Dollar Wiedergutmachung zahlen. Das Magazin Christianity Today berichtet in seiner jüngsten Ausganbe, daß die „Versammlung Gottes“ dadurch ein möglicherweise kostspieliges Gerichtsverfahren vermeiden konnte. Der beschuldigte Pfarrer hat nach Angaben eines Kirchensprechers gestanden, einen der fünf Jungen mißbraucht zu haben. Er wurde inzwischen aus dem Kirchendienst entlassen. In den vergangenen Jahren sind mehrere hundert Fälle bekannt geworden, in denen Pfarrer Kinder sexuell mißbraucht hatten.
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen