■ Kinder-FKK: Nicht strafrelevant
Bonn (dpa) – Die SPD hat die Bundesregierung wegen ihrer Haltung zu öffentlich an Kiosken angebotenen Magazinen mit Darstellungen unbekleideter Kinder scharf angegriffen. Die Antwort auf eine Frage der SPD, daß diese Zeitschriften unter dem Titel „FKK-Jugend“ nicht als kinderpornographisch im strafrechtlichen Sinne zu bezeichnen seien, sei skandalös, erklärte die Abgeordnete Gabriele Fograscher gestern. Sie zitierte aus der Antwort des Jugendministeriums, worin die Bundesregierung zwar die Besorgnis über diese FKK-Magazine teilt, zugleich aber darauf hinweist, daß es dabei nicht um pornographische Darstellungen eines Mißbrauchs von Kindern gehe.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 180 Freiwillige, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen