piwik no script img

■ Kinder-FKKNicht strafrelevant

Bonn (dpa) – Die SPD hat die Bundesregierung wegen ihrer Haltung zu öffentlich an Kiosken angebotenen Magazinen mit Darstellungen unbekleideter Kinder scharf angegriffen. Die Antwort auf eine Frage der SPD, daß diese Zeitschriften unter dem Titel „FKK-Jugend“ nicht als kinderpornographisch im strafrechtlichen Sinne zu bezeichnen seien, sei skandalös, erklärte die Abgeordnete Gabriele Fograscher gestern. Sie zitierte aus der Antwort des Jugendministeriums, worin die Bundesregierung zwar die Besorgnis über diese FKK-Magazine teilt, zugleich aber darauf hinweist, daß es dabei nicht um pornographische Darstellungen eines Mißbrauchs von Kindern gehe.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen