■ Kenia/USA: Zorniger Abgang
Nairobi (dpa) – Der US-Botschafter in Kenia, Smith Hempstone, der sich lautstark für eine demokratische Entwicklung des Landes eingesetzt hatte, hat Nairobi verlassen. „Durch Ihre befangene Einflußnahme sind Tribalismus und Gewalt Faktoren geworden, mit denen Kenia zu kämpfen hat“, sagte Kenias Präsident Moi bei der Verabschiedung. Hempstone erwiderte: „Regierungen werden eingesetzt, um den Menschen zu dienen, und nicht, um sie auszuplündern.“
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen