piwik no script img

■ KeniaKeine Neuwahlen

Nairobi (dpa) – Der kenianische Staatspräsident Daniel arap Moi hat der Opposition vorgeworfen, sie wolle Kenia in den Bürgerkrieg treiben. Er bezog sich damit auf den Beschluß von drei Oppositionsführern, die Ergebnisse der Parlaments- und Präsidentenwahl von Dienstag nicht anzuerkennen. Moi stand am Samstag als Wahlsieger der ersten freien Präsidentenwahlen in Kenia praktisch fest. Der seit 14 Jahren regierende Moi lehnte außerdem die Forderung der Opposition nach einer Wiederholung der Wahlen ab.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen