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■ KeniaSperrzone errichtet

Nairobi (dpa) – Das Gebiet um die Stadt Molo in Westkenia, seit Monaten Schauplatz blutiger Stammeskämpfe, ist von der Regierung zur Sperrzone erklärt worden. Auch Vertreter politischer Parteien dürfen das Gebiet nicht mehr betreten. Die Polizei errichtete Straßensperren. Wie die Zeitung Daily Nation gestern berichtete, wurde sogar ein Hilfsgüterkonvoi des Roten Kreuzes gestoppt. Westliche Diplomaten hatten der Regierung von Präsident Daniel arap Moi wiederholt vorgeworfen, die Kämpfe zu dulden und zuzulassen, daß Mois Stammesgruppe der Kalenjin sich mehr und mehr Land aneigne.

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