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Keine Wälder für Ernst August

HALLE ap ■ Für Prinz Ernst August von Hannover sind die früheren Besitztümer seiner Familie in Sachsen-Anhalt wohl endgültig verloren. Gestern teilte das Regierungspräsidium Halle mit, dass neue Beweise aus Russland, die der Welfenprinz für eine Verfassungsbeschwerde vorgelegt hatte, Fälschungen seien.

Es geht um Land und Forst von rund 100 Quadratkilometern. Zudem verlangte Ernst August Sakral- und Kunstgegenstände zurück. Der Grund und die Wertsachen waren bei der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet worden.

Das Bundesverfassungsgericht hatte im Sommer 2000 eine Klage auf Rückübertragung abgewiesen. Dagegen legte Ernst August Beschwerde ein. Er begründete dies mit dem Vorliegen neuer Beweismittel aus dem staatlichen Archivdienst der Russischen Föderation. Die russischen Behörden teilten nun mit, dass die angegebenen Beweise im Staatsarchiv nicht vorliegen.

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