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Kein „sauberer“ Freihandelsvertrag

Mexiko-Stadt (ips) — Das Abkommen zur Bildung einer Freihandelszone zwischen Kanada, den USA und Mexiko werde kein „sauberer Vertrag“ sein, sagte der US-amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger von 1981, James Tobin, am gestrigen Montag in Mexiko-Stadt. Die seit Juni dieses Jahres laufenden Verhandlungen würden zu sehr durch politische Interessen in den drei beteiligten Staaten beeinträchtigt. Die Verhandlungen über die Freihandelszone werden nach Meinung von Beobachtern bis Ende 1992 abgeschlossen sein. In diesem Jahr finden in den USA auch die Präsidentschaftswahlen statt. Mexiko solle bei den Verhandlungen mehr Aufmerksamkeit auf den freien Verkehr von Gütern und Dienstleistungen statt auf finanzielle Aspekte legen, sagte Tobin. „Das Kapital fließt mit oder ohne Freihandelsvertrag.“

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