: Kein Nachspiel in Ramstein
Mainz (dpa) - Die Flugkatastrophe von Ramstein, bei der insgesamt 70 Menschen ums Leben gekommen sind, wird kein Nachspiel vor bundesdeutschen Gerichten haben: Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken will kein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche auf deutscher Seite einleiten. Sie habe nicht feststellen können, daß der damalige Bundesverteidigungsminister Scholz (CDU) oder andere Personen in seinem Ministerium sich bei der „Genehmigung und Durchführung der Flugschau auf dem US -Flugplatz in Ramstein am 28. August 1988 pflichtwidrig verhalten und sich damit wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung strafbar gemacht haben könnten“, sagte Justizminister Caesar.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen