: Kein Geld mehr für UNESCO-Institut
Das Hamburger UNESCO-Institut für Pädagogik (UIP) fürchtet um seine Zukunft. „Völlig überraschend“, so Betriebsratsvorsitzender Werner Mauch, erreichte das Institut die Nachricht, dass das Bundesaussenministerium beschlossen hat, die Mittel bis 2004 auf Null zu reduzieren. „Erfahren haben wir davon durch eine Verbalnote des deutschen Botschafters bei der UNESCO an die UNESCO. Die haben es dann unserem Direktor mitgeteilt“, sagt Mauch. Der Direktor, Adama Ouane, hat seinen Job erst im Januar angetreten.
Das UIP residiert seit über 50 Jahren in Hamburg und beschäftigt 25 MitarbeiterInnen. Die Bundesregierung bezahlt bisher 2,2 Millionen Mark des Gesamtbudgets von fünf Millionen. Der Rest kommt von der UNESCO und aus Drittmitteln. Die UIPler wollen nun von Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) Hintergründe wissen und schlagen „ein Country Agreement vor“, erklärt Mauch. Danach würde Deutschland nur einen Teil der Infrastruktur zur Verfügung stellen, den Rest würde die UNESCO zahlen. san
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