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Keep smiling-betr.: "Das Kulturschöckchen", taz vom 7.12.92

Betr.: „Das Kulturschöckchen“, taz vom 7.12. 92

Ich weiß, es ist unpassend, auf so ein nettes Artikelchen mit einem ernsthaften Einwand zu reagieren. Frau läuft dabei auch Gefahr, als humorloser, verbissener Mensch oder in der Rubrik „hysterische Mutter“ abgelegt zu werden. Das alles liegt mir total fern, zumal ich immer leidenschaftlich solche auflockernden Beiträge lese.

Aber: Leider sind unsere aktuell in Deutschland verkehrenden Autofahrer so wie sie sind, und daran läßt sich kurzfristig nichts ändern. Und deshalb sind unsere aktuell in Deutschland lebenden Kinder so gefährdet, wie sie es derzeit sind, und auch daran läßt sich kurzfristig nichts ändern. Und wenn nun nur ein einziges Mal ein Sechsjähriger einfach hinter einem Erwachsenen hertapert, der bei Rot über die Ampel geht und dabei nur ein einziges Mal von einem Auto überfahren wird, das der Erwachsene in seiner Entfernung richtig eingeschätzt hat, das Kind aber nicht, dann war es für das Kind schon einmal zuviel. Und das „Schöckchen“, das den Erwachsenen trifft, hilft dann auch nicht mehr weiter, und niedlich ist es schon gar nicht mehr. Lioba Zürn-Kasztantowicz,

Berlin

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen