■ Nordmilch größter Milchbetrieb: Kartellamt gibt Molkereienfusion frei
Berlin (dpa) – Das Bundeskartellamt hat die Fusion von vier norddeutschen Molkereien zur neuen Nordmilch eG und damit dem größten deutschen Milchverarbeiter freigegeben. Obwohl die Beteiligten in ihrem Raum einen Marktanteil von deutlich über einem Drittel hätten, entstehe durch den Zusammenschluß dennoch keine marktbeherrschende Stellung, teilte das Amt am Freitag mit. Die Entscheidung gründete darauf, daß sich der Markt für die Milchbeschaffung auf Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die nördlichen Gebiete Nordrhein-Westfalens begrenze. Zudem gingen Wettbewerbsimpulse auch von den östlichen Bundesländern aus.
Die Molkereibetriebe Hansano Milchhof Niedersachsen, Nordmilch eG Zeven sowie die Bremerland-Nordheide Molkerei eG (Sittensen) und die MZO Oldenburger Milch eG haben sich rückwirkend zum 1. Januar zusammengeschlossen. Das jährliche Milchaufkommen der Nordmilch wird mit 4,4 Milliarden Kilogramm, das Umsatzvolumen mit etwa 4,7 Milliarden Mark (2,4 Milliarden Euro) angegeben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen