piwik no script img

Karpen denunziert wieder mal

Der hochschulpolitische Sprecher der CDU, Professor Ulrich Karpen, nutzt wieder einmal das Mittel der schriftlichen Kleinen Anfrage, um politisch unliebsame Kollegen zu denunzieren. So fand er in einer taz-Anzeige vom 30. April, die aus Protest gegen die Asylgesetzänderung zur friedlichen Belagerung des Bundestages aufrief, unter hunderten von Unterzeichnern auch den Namen einer Hamburger Uni-Dozentin heraus. Der CDU-Politiker bezeichnet dies als „strafbare Handlung“ und will nun vom Senat wissen, was er gegen die Dozentin zu unternehmen beabsichtige.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen