: Karadžić ohne Kompromiß
■ Jugoslawienkonferenz ergebnislos
Genf (taz) – Erstmals unter Beteiliung des serbischen Präsidenten Slobodan Milošević ist die Genfer Jugoslawienkonferenz über Bosnien-Herzegowina gestern fortgesetzt worden. Den ganzen Tag über versuchten die Konferenzvorsitzenden Cyrus Vance und David Owen ohne Erfolg, den bosnischen Serbenführer Radovan Karadžić von seinem Ziel eines separaten Teilstaates für die Serben abzubringen. Muslime wie Serben haben zu der von Vance und Owen vorgelegten Karte jeweils fünf Veränderungswünsche eingebracht. Unterdessen hat die französische Regierung angekündigt, sie plane die Befreiung von Gefangenen aus serbischen Lagern. Der Minister für humanitäre Angelegenheiten kündigte einen Plan zur Befreiung einer „gewissen Anzahl Frauen“ an. Tagesthema Seite 3
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen