: Kanaltunnel sicher?
London (AFP) – Nach Berichten über Sicherheitsmängel im Kanaltunnel hat das britische Verkehrsministerium die Betreiberfirma Eurotunnel zur umgehenden Stellungnahme aufgefordert. Der Observer veröffentlichte die Recherchen von Reportern, die bei mehreren Reisen durch den Tunnel gravierende Mängel bei den Sicherheitskontrollen feststellten. Journalisten gelangten etwa völlig ohne Gepäck- und Fahrzeugkontrollen an Bord der Züge, von ihnen zurückgelassene Gepäckstücke wurden nicht bemerkt. Lastwagen, ein optimales Versteck für mögliche Bomben, werden laut Observer kaum überprüft. Eigentlich sollen die Kontrollen so rigoros wie auf internationalen Flughäfen sein. Eine Sprecherin der Gesellschaft Eurotunnel wies die Vorwürfe der Zeitung als unbegründet zurück – manche Kontrollen fänden in voller Absicht „verdeckt“ statt.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen