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Kampf um Unterhosen

München (taz) - Der Münchner Arbeitsloseninitiative soll der Geldhahn zugedreht werden. Seit 1985 hilft die Initiative Arbeitslosen bei Problemen mit dem Arbeits- und Sozialamt, auch in Fällen, die als aussichtslos gelten. Aber auch in Flugblättern übt die selbstverwaltete Ini, die über den Münchner Selbsthilfefonds gefördert wird, Kritik an den Zuständen. „Kampf um jede Unterhose“ - „Wer vom Sozialamt einmalige Beihilfen braucht muß mit Willkür und Schikanen rechnen“, so die Überschrift eines Flugblatts. Wegen „unkooperativen Verhalten gegenüber der Verwaltung“ sollen der Ini jetzt Anfang Oktober die Gelder gestrichen werden. Die letztendliche Entscheidung darüber wird in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Soziales getroffen.

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