: Kampf gegen Wasserschäden
Das Märkische Museum kämpft weiter gegen die Schäden, die vor einer guten Woche durch einen Wassereinbruch entstanden sind. Durch Schockgefrieren und anschließendes Gefriertrocknen in Spezialanlagen werde versucht, die wertvollsten Bibliotheksbestände zu retten, teilte die Senatsverwaltung für Kultur gestern mit. Gebläse und Entfeuchter im Großen Gemäldesaal sollen Schimmelpilzbildung bei den Bronze- und Steinplastiken verhindern.
Bei dem Schaden wurden Teile der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung sowie der Bibliothek schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wahrscheinlich sind auch für die wissenschaftliche Arbeit unersetzliche Fundzettel zerstört worden, die zu den Zeugnissen einer germanischen und einer mittelsteinzeitlichen Siedlung aus Kablow gehören. Die Höhe des Schadens lasse sich noch immer nicht beziffern. Das Wasser war von einer Baustelle der Berliner Wasserbetriebe in die Kellerräume des Museums geschossen. dpa
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen