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Kampf gegen Wasserschäden

Das Märkische Museum kämpft weiter gegen die Schäden, die vor einer guten Woche durch einen Wassereinbruch entstanden sind. Durch Schockgefrieren und anschließendes Gefriertrocknen in Spezialanlagen werde versucht, die wertvollsten Bibliotheksbestände zu retten, teilte die Senatsverwaltung für Kultur gestern mit. Gebläse und Entfeuchter im Großen Gemäldesaal sollen Schimmelpilzbildung bei den Bronze- und Steinplastiken verhindern.

Bei dem Schaden wurden Teile der ur- und frühgeschichtlichen Sammlung sowie der Bibliothek schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wahrscheinlich sind auch für die wissenschaftliche Arbeit unersetzliche Fundzettel zerstört worden, die zu den Zeugnissen einer germanischen und einer mittelsteinzeitlichen Siedlung aus Kablow gehören. Die Höhe des Schadens lasse sich noch immer nicht beziffern. Das Wasser war von einer Baustelle der Berliner Wasserbetriebe in die Kellerräume des Museums geschossen. dpa

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