: Kambodscha–Frage lösen
Peking (dpa/taz) - Wenn die Sowjetunion bereit ist, in der Kambodscha–Frage auf Vietnam einzuwirken, sähe die chinesische Führung eine realistische Chance für ein Treffen mit Gorbatschow. In einem Interview mit der amerikanischen Fernsehgesellschaft CBS klärte Deng Xiaoping damit die Bedingungen für eine Wiederannäherung der beiden kommunistischen Großmächte. Zwei Tage vor dem Besuch des ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten der UdSSR, Nikolai W. Talysin, in Peking, hielten sich auch die Führer der kambodschanischen Widerstands, Prinz Sihanuk, Khieu Samphan und Son Sann in China auf.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen