: Kahler Monte Gianicolo
■ Roms Stadtverwaltung ließ „historisches Erbe“ fällen
Rom (AFP) — Der Garibaldi- Baum, der einen der sieben Hügel Roms überragte, ist gefällt worden— aus „Sicherheitsgründen“, wie es bei der Stadtverwaltung hieß. Die römischen Umweltschützer gerieten darüber in Rage. Der Grünen-Stadtrat Athos de Luca sprach am Mittwoch von einem „Massaker“. An der zuletzt über 200 Jahre alten Pinie auf dem Janiculum (Monte Gianicolo) hatte der Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi (1807-1882), der im vergangenen Jahrhundert für die Einheit Italiens stritt, seinen berühmten Schimmel angebunden. Der Baum, der laut de Luca zum „historischen Erbe“ der Hauptstadt gehörte, hätte ohne weiteres gerettet werden können. Wenn er wirklich die Sicherheit der Passanten bedrohte, so der Stadtrat, hätte es genügt, ihn mit Seilen abzustützen.
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