piwik no script img

Känguruhs zum Abschuß frei

Für die im australischen Canberra ansässigen Känguruhs brechen böse Zeiten an: Die Stadtregierung hat die niedlichen Beuteltiere gestern zum Abschuß freigegeben. Begründet wurde dieser Schritt mit der zunehmenden Zahl von Verkehrsunfällen, die die Tiere verursachen, wenn sie wegen der großen Dürre in Ostaustralien auf der Suche nach Wasser in die Stadt strömen. Ein Drittel aller Unfälle in Canberra wird durch Känguruhs verursacht. Hunderte sind bereits bei Zusammenstößen mit Autos getötet worden. Jetzt dürfen Landwirte zwischen Sonnenuntergang und 23.00 Uhr die Tiere erschießen, die sich auf ihrem Grund und Boden befinden. Foto: Reuter

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen