■ KZ-Ausstellung: Streit um Schließung
Potsdam (AFP) – Die Schließung einer früheren DDR-Ausstellung über ausländische Opfer des NS-Regimes in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen hat im brandenburgischen Landtag eine heftige Kontroverse ausgelöst. Der PDS-Vorsitzende Lothar Bisky (PDS) warf der Landesregierung vor, mit der Schließung 1991 die Gefühle der Opfer verletzt zu haben. Dagegen erklärte Kultusminister Hinrich Enderlein (FDP), die umstrittene Ausstellung sei Ergebnis einer „spätstalinistischen Geschichtsinterpretation“.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen