KNAPPHEIT – VERGEUDUNG – VERGIFTUNG: Die Donau – ein unmusikalischer Strom
■ In Österreich wird jedes neue Jahr mit dem „Donauwalzer“ eingeleitet: Die Wiener Philharmoniker zeigen der Welt, wie man in Wien Walzer spielt, und österreichische Touristen gröhlen auch noch in Venedig die „Schöne blaue Donau“ in die Silvesternacht. Und dennoch: Gegen den vielbesungenen Rhein ist die Donau ein musikalisch unterentwickelter Fluß. Die Große Symphonische Dichtung, in der die Donau zum unsterblichen Ton-Gemälde geworden wäre, ist nicht komponiert worden – das aber gleich zweimal.
VON WOLFGANG FUHRMANN
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