■ KINDERPORNOS: Strafverschärfung angekündigt
Bonn (dpa) — Bundesjustizminister Kinkel hat die baldige Vorlage eines Gesetzentwurfes zur Verschärfung des Strafrechts gegen Kinderpornographie angekündigt. Damit entsprach Kinkel einer Forderung der Kinderkommission des Bundestages. Nach den Plänen soll der bisherige straflose Erwerb von Kinderpornographie — Zeitschriften und vor allem Videofilme — künftig mit Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr geahndet werden. Kinkel betonte, wer sich Kinderpornos beschaffe, bereite den Markt für die Produzenten und sei mit schuld am sexuellen Mißbrauch von Kindern.
TEMPOLIMIT
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen