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■ KINDERUnehelich=Ehelich

Berlin (dpa) — Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will Verbesserungen für die „Ehe ohne Trauschein“. Es werde darüber nachgedacht, wie die Rechtsstellung von unehelichen Kindern verbessert und den ehelichen weitgehend angenähert werden kann, sagte die Ministerin. Dadurch werden zahlreiche Rechtsbereiche berührt. Das Familien- und Erbrecht müßte ebenso verändert werden, wie das Abstammungs-, Sorge-, Unterhalts- und Adoptionsrecht. Für „wilde Ehen“ seien auch weitere „Spezialregelungen denkbar, zum Beispiel ein Zeugnisverweigerungsrecht und Verbesserungen im Mietrecht.“ Für eine völlige Gleichstellung mit der Ehe bestehe allerdings „weder eine sachliche Notwendigkeit, noch wären solche Regelungen mit der Verfassung vereinbar“, so die Politikerin.

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