: Jusos tagen in „tiefer Krise“
Potsdam (dpa) — Der dreitägige Bundeskongreß der Jungsozialisten ist am Freitag nachmittag in Potsdam eröffnet worden. Auf dem Kongreß sollen ein neuer Bundesvorsitzender gewählt sowie die Jusos aus West- und Ostdeutschland vereinigt werden. Juso-Chefin Susi Möbbeck, die nicht wieder kandidiert, erklärte, daß die Jungsozialisten „in einer tiefen Krise“ steckten. Sie hätten nur eine Perspektive, „wenn es uns gelingt, das westliche Erbe der Linkswende zu erneuern und mit dem östlichen Erbe der Bürgerbewegungen zu verbinden“.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen