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Junge Union schilt Bonn

Der Jungen Union (JU) in Niedersachsen stehen nach eigenen Angaben wegen der Bonner Regierungspolitik die „die Haare zu Berge“. Ihr Vorsitzender, Eckart von Klaeden, sagte am Sonnabend während des 27. Niedersachsentages der CDU-Nachwuchsorganisation in Bad Pyrmont (Landkreis Hameln-Pyrmont), man könne das „Wirrwarr“ um Steuererhöhungen oder Konsolidierung der Bundes- und Reichsbahn „ja wirklich nicht mehr hören“. Auch die Bonner seien für die wachsende Politikverdrossenheit verantwortlich. Der Bürger habe genug um das Hin- und Her etwa um Einsparungen bei der Bundeswehr oder bei der Pflegeversicherung.

Der JU-Chef sprach sich dafür aus, den Erwerb der doppelten Staatsbürgerschaft für in Deutschland geborene Ausländer zu erleichtern. Er forderte die CDU auf, sich „zu einer umfassenden Regelung der Zuwanderung durchzuringen und von der Vorstellung der ethnischen Homogenität unserer Gesellschaft Abschied“ zu nehmen.

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