■ „Junge Freiheit“: Karlsruhe übernimmt
Erfurt (dpa) – Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungen zu dem vermutlich von Linken verübten Brandanschlag auf die Union- Druckerei in Weimar an sich gezogen. Das teilte das Thüringer Landeskriminalamtes (LKA) gestern in Erfurt mit. Bei dem Brandanschlag vor zwei Wochen, zu dem sich in einem Schreiben „Revolutionäre Lesbengruppen und andere revolutionäre Gruppen“ bekannt hatten, war ein Schaden von rund einer Million Mark entstanden. In der Druckerei war unter anderem die rechtsradikale Wochenzeitung Junge Freiheit (Potsdam) gedruckt worden. Schon einmal, im Oktober, waren in die Druckerei zwei maskierte Männer eingedrungen, die das Personal bedroht und einen Karton mit etwa 5.000 Adreßaufklebern von Abonnenten der Jungen Freiheit geraubt hatten.
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