■ Julis zu 218: FDP, werde pur!
Bonn (taz) – Die Jungen Liberalen (Julis) haben die FDP aufgefordert, bei den Beratungen zum 218 im Vermittlungsausschuß zu den ursprünglichen liberalen Positionen zurückzukehren. Nach dem Scheitern des Koalitionskompromisses im Bundesrat bestehe kein Grund mehr, die eigenen Forderungen zurückzustellen, schreibt Juli-Vorsitzender Ralph Lange in einem Brief an den FDP-Fraktionsvorsitzenden Solms. Der Koalitionsentwurf regelt nach Meinung der Julis die Finanzierung nur unzulänglich. Die FDP soll sich nun dafür einsetzen, daß die Krankenkassen soziale Härtefälle voll finanzieren.
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