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Jugendministerium gegen Spielautomaten

Osnabrück (afp) — Das Bundesjugendministerium will eine drastische Beschränkung im Umgang mit Geldspielautomaten erreichen. Staatssekretär Peter Hintze fordert, den Einsatz künftig auf einen Groschen pro Spiel und den Höchstgewinn auf 90 Pfennig zu verringern. Außerdem sollten Sonder- und Serienspiele, Risikomöglichkeiten sowie Münzspeicher für alle Geräte in Gaststätten und Spielhallen verboten werden. Der CDU-Politiker kündigte an, er werde Gespräche mit dem zuständigen Wirtschaftsministerium aufnehmen, um eine entsprechende Gesetzesinitiative in Gang zu bringen. Zur Begründung sagte Hintze, die „durch raffinierte Technik geförderte“ Spielsucht führe immer häufiger zu menschlichen und familiären Dramen.

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