: Jubeln für Europa
Die ARD rührt heute abend noch einmal kräftig die Werbetrommel für die Europawahl. Live-Übertragungen aus Staßburg, Brüssel, London, Rom, Amsterdam und Paris sollen schon vor der großen Freiheit 1992 ein verbindendes Gefühl zu den EG-Mitgliedsländern vermitteln. Ob die versammelten Künstler und Politiker - Bundesbänkerpräsident Otto Pöhl, IG -Metall-Steinkühler, Karl Lagerfeld, Milva und die Dubliners sind mit von der Partie - die wahlmüden ZuschauerInnen zum Urnengang bewegen können, bleibt abzuwarten. Europa - heute abend, 20.15 Uhr
Anschließend singen die Fischer-Chöre mit 350 geölten Kehlchen fürs geeinte Europa. Gotthilf dirigiert getreu dem euröpäischen Motto „mehrstimmig, aber dennoch harmonisch“ unter Mithilfe des Stuttgarter Sinfonie-Orchesters. Wenn soviel deutsches Liedgut für die Gemeinschaft aufgefahren wird, werden unsere Nachbarn am Ende noch verschreckt und steigen aus. Singen ist die Antwort, 21.55 Uhr
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen