: Journalistenprotest
Zu Beginn des heutigen Prozesses gegen den Morgenpost-Reporter Frank Wieding, der wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte angeklagt ist, haben 220 JournalistInnen — von taz, Mopo, NDR, Radio Hamburg, Geo, Stern, Brigitte, Szene, Greenpeace Magazin, Radio ffn, Spiegel bis hin zu Bild und Funk sowie dem Manager Magazin — in einem Brief an Justizsenatorin Lore Peschel-Gutzeit die Einstellung des Verfahrens gefordert. Sie bewerten den Prozeß als „Einschränkung der Pressefreiheit“. Überdies beklagt die IG Medien, daß es nicht angehen könne, daß „die Polizei bestimmt, was Hamburger lesen und hören dürfen!“ Wieding hatte sich bei einer Hausräumung geweigert, den Ort des Geschenens zu verlassen. taz
Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen