: Journalist in der Türkei ermordet
Ankara (ap) — Im Osten der Türkei ist am Montag erneut ein Journalist von unbekannten Tätern erschossen worden. Cengiz Altin, der in der osttürkischen Provinzhauptstadt Batman erscheinenden Tageszeitung 'Yeni Ülkein‘ arbeitet, geriet am Morgen auf dem Weg in sein Büro in einen Hinterhalt. Am Dienstag war der Leiter der linksorientierten türkischen Wochenzeitschrift '2000‘e Dogru‘ in Diyarbakir, Halit Güngen, in seinem Büro ermordet worden. Beide hatten über die Beziehungen zwischen türkischen Sicherheitsbehörden und der schiitischen Organisation Hizbollah im Kampf gegen die PKK geschrieben.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen