: Japans Walfischer schärfen Harpunen
Glasgow (afp) — Japan weigert sich, die Anzahl der Wale, die „zu wissenschaftlichen Zwecken“ erlegt werden, zu reduzieren. Am Donnerstag hat das Land seinen Aufruf zur Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs bekräftigt und angekündigt, daß ein Ausstieg aus der Internationalen Walfangkommission erwogen werde. Die japanische Fischereigewerkschaft hat in einem Schreiben an die in Glasgow tagende Kommission angekündigt, sich bei der japanischen Regierung für einen Austritt aus dem Gremium einzusetzen. Island ist bereits aus der Kommission ausgetreten, Norwegen hat die Wiederaufnahme des kommerziellen Walfangs im kommenden Jahr und die Möglichkeit eines Austritts angekündigt.
Die japanischen Walfänger bezeichneten die ökologischen Gruppierungen, die sich gegen den Walfang engagieren, als „verbissene Rassisten“, die die Japaner als „Untermenschen“ darstellten. Die japanischen Delegierten sind der Meinung, daß der Fang von 300 Walen bei einem Gesamtbestand von 760.000 Tieren die Art nicht bedrohe.
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