■ Japan: Mehr von der Sekte
Tokio (AP) – Die japanische Aum-Sekte soll auch für den Bombenanschlag auf den neuen Gouverneur von Tokio vom 16. Mai verantwortlich sein, bei dem einem Sekretär die Finger einer Hand abgerissen worden waren. Ein führendes Mitglied der Sekte habe dies der Polizei mitgeteilt, berichtete gestern die Zeitung Yomiuri. Die Nachrichtenagentur Kyodo meldete am Samstag unter Berufung auf Ermittler der Polizei, etwa 20 Spender, die der Sekte Vermögenswerte von umgerechnet insgesamt 230 Millionen Mark übertragen hätten, seien tot oder verschwunden. Andere Spender, die alt oder krank waren, sollen mit Drogen behandelt worden sein.
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