: Jahresrückblick Film von: Barbara Schweizerhof
Barbara Schweizerhof taz-Autorin
„Sentimental Value“. Joachim Triers Film über die komplexen Beziehungen zwischen einem Künstlervater und seinen zwei Töchtern ist das Gegenteil von sentimental und doch voller Gefühle, die man fast zu gut versteht.
„One to One: John & Yoko“. Kevin Macdonald rekonstruiert die Wohnung, in der John Lennon und Yoko Ono 1971 in New York lebten, und porträtiert mit reichem Archivmaterial eine chaotische, in vielem an heute erinnernde Ära.
„Task“. Was als Krimi im Geiste von Michael Manns „Heat“ beginnt, ein Duell zwischen zwei Männern auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes, steigert sich zum Drama über scheiternde Väter und das Hinterland von Philadelphia.
„Infernal Affairs – Die Trilogie“. 4K, Collector’s Mediabook. Scorseses „The Departed“ ist nicht schlecht, aber der Vergleich zum Hongkong-Original mit Tony Leung und Andy Lau statt Matt Damon und Leonardo DiCaprio lohnt.
„AI Slop“. Sei es die Katze, die Plätzchenteig knetet und dem naschenden Hund eins auf die Schnauze gibt, oder die Frauen, die ohne Grund Glasbrücken zertrümmern, am „AI Slop“ führt kein Weg mehr vorbei. Ob wegschauen noch hilft?
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