■ Israel: Fehldiagnose
Tel Aviv (dpa) – Nach einer Fehldiagnose glaubte ein 30 Jahre alter Israeli sieben Jahre lang, er sei aidskrank. Der Staat Israel muß ihm nun eine Entschädigung in Höhe von umgerechnet 115.000 Mark zahlen, berichtete gestern die Tageszeitung Jediot Acharonot. Der Mann war 1987 im Gefängnis auf Aids untersucht worden. Versehentlich war statt des negativen Resultats die Bemerkung „Vorsicht Aidskranker“ in seine Akte geschrieben worden.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen