: Islamist bekennt sich schuldig
Mali Den Haag: Prozess wegen Kulturzerstörung beginnt
taz | Zum Auftakt des Prozesses vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen der Zerstörung von Kulturerbe in der Stadt Timbuktu in Mali im Jahr 2012 hat sich der angeklagte ehemalige Chef der Sittenpolizei schuldig bekannt. Er bereue seine Taten und bitte um Vergebung, sagte Ahmad al-Mahdi in Den Haag vor Gericht. Die Anklage wirft ihm die Zerstörung von neun Mausoleen und die Teilzerstörung einer Moschee in der Stadt während der Islamistenherrschaft vor. Mahdi hat die Taten gestanden. Die Chefanklägerin des Strafgerichtshofs, Fatou Bensouda, nannte die Taten in ihrem Eröffnungsplädoyer die „Zerstörung der Wurzeln eines ganzen Volkes“. D.J.
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