■ Iran/AKW: Weiterbau geplant
Nikosia (AP) – Iran will das AKW zu Ende bauen, das vor der iranischen Revolution von der deutschen Siemens-Tochter Kraftwerksunion begonnen worden war. Das sagte Präsident Rafsandschani nach einem Besuch der Bauruine bei Buschir. Das für 13.000-Megawatt-Reaktoren konzipierte Kraftwerk war 1975 unter der Herrschaft des Schahs begonnen worden und beim Abbruch des Projekts im Jahr 1979 zu 80 Prozent fertiggestellt. Im vergangenen Jahr hatte der iranische Rundfunk von Verhandlungen Teherans mit China über die Bereitstellung von Nukleartechnologie für Kraftwerke berichtet. Die im Exil operierenden iranischen Volksmudschaheddin werfen der Regierung vor, den Kraftwerksausbau zur Entwicklung von Atomwaffen nutzen zu wollen.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen