: Irakische Ziviljets in Maghreb-Staaten
Tunis (dpa) — Der Irak hat zu Beginn der alliierten Bombenangriffe eine Anzahl Verkehrsflugzeuge in den Maghreb-Staaten in Sicherheit gebracht. Nach Informationen aus der Flughafenverwaltung von Tunis wurden nach Kriegsbeginn drei Boeing 727 und zwei Boeing 747 in den südtunesischen Städten Sfax und Tozeur untergebracht. Schon bei Ablauf des UNO-Ultimatums am 15. Januar seien drei irakische Airbus-Maschinen in Algier und eine in Tunis gelandet. Über die Gesamtzahl der in Algerien und offenbar auch in Mauretanien geparkten Flugzeuge waren keine sicheren Angaben zu erhalten. Die kuwaitische Exilregierung verlangt von Tunesien die Herausgabe mehrerer Maschinen, weil es sich bei ihnen in Wirklichkeit um irakische Kriegsbeute aus dem besetzten Kuwait handele. Die tunesische Regierung erklärt dagegen, eine Überprüfung der Seriennummern zeige, daß es sich um irakische Maschinen handele.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen