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Internationales Fernseh-Festival

Vom 14.-18.November 1990 soll es zum erstenmal stattfinden: das Internationale Fernseh-Festival Frankfurt am Main. Das Budget ist auf 2,7 Millionen Mark veranschlagt, 2,4 Millionen soll die Stadt zahlen. Das Programm sieht u.a. vor: 1.Präsentation eines ausländischen Fernsehsystems, im ersten Jahr das US-amerikanische TV-Programm „Public Service Broadcasting“, das öffentlich-rechtliche Gegenstück zu den kommerziellen. 2.Untersuchung eines fernsehspezifischen Genres; 1990 sind die Familienserien dran: die Lindenstraße im Vergleich mit ausländischen Soap-operas und Telenovelas. 3.Auswahl und Präsentation der zwölf innovativsten deutschsprachigen Programme des vergangenen Jahres. Einem oder mehreren dieser Beiträge beziehungsweise dem- oder denjenigen, die die kreative Leistung erbracht haben (Regisseur, Drehbuchautor etc.) wird der Preis des Festivals verliehen. 4.Präsentation und Diskussion der Programme mit den höchsten Einschaltquoten aus zehn benachbarten Fernseh-Kulturen. 5.Videos aus politisch -sozialen Bewegungen und alternativen Projekten. Verleihung eines Förderpreises. 6.Präsentation der wichtigsten Videobänder des Jahres aus der internationalen Video -Avantgarde; zu beiden Video-Sektionen sollen Jahrbücher erscheinen. 7.Geplant sind außerdem Live-Abende, u.a. mit dem Hessischen Rundfunk: Sie sollen in- und ausländischen Fernsehprofis die Möglichkeit bieten, neue Ideen und Programmformen auszuprobieren.

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