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Insider über Twitter-Pläne von MuskHäkchen gegen Geld

Elon Musk verstärkt die Bemühungen, mit der Plattform Geld zu verdienen. Im ersten Schritt könnte es einen Teil der Nut­ze­r:in­nen treffen.

Aus Berlin

Svenja Bergt

Kurz nach der Übernahme der Online-Plattform Twitter kündigte der neue Eigentümer, Elon Musk, die Überarbeitung der Echtheitsprüfung von Nut­ze­r:in­nen an. „Der gesamte Verifizierungsprozess wird gerade überarbeitet“, schrieb Musk am Sonntag in einem Tweet, nannte allerdings keine Details.

Mehreren Online-Magazinen zufolge berichten jedoch Insider:innen, dass die Verifikation kostenpflichtig werden soll. So meldete die Technologiewebseite Platformer unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Nut­ze­r:in­nen für einen verifizierten Account ein Abonnement von Twitter Blue abschließen müssten. Aktuell kostet das Abo rund 5 US-Dollar monatlich.

The Verge berichtete von Überlegungen, die Verifikation erst ab einer neuen Abo-Kategorie von rund 20 US-Dollar monatlich anzubieten. Laut dem Bericht soll den Mitarbeiter:innen, die an dem Projekt arbeiten, mitgeteilt worden sein, dass sie die neue Funktion bis zum 7. November einführen müssen, sonst würden sie entlassen.

Bislang profitieren von dem kleinen weißen Haken mit dem blauen Hintergrund, der einen verifizierten Account kennzeichnet, vor allem Nut­ze­r:in­nen mit vielen Follower:innen: Prominente und Politiker:innen, aber auch Accounts von Unternehmen können den Haken bekommen.

Musk hatte bei Twitter mit der Übernahme in der vergangenen Woche den Chefposten übernommen – und direkt einige umstrittene Entscheidungen getroffen. So feuerte er drei Mitglieder des Führungsteams und kündigte an, einen „Rat zur Moderierung von Inhalten“ einzurichten, in dem unterschiedliche Positionen vertreten sein sollen.

Das könnte ein erster Schritt sein, um die Regeln für die Veröffentlichung von Beiträgen aufzuweichen. So hatte Musk bereits im Frühjahr, kurz nachdem er seine Kaufabsichten für Twitter bekanntgab, angekündigt, den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wieder auf der Plattform zuzulassen. Bereits kurz nach der Übernahme hatten rechte Ak­ti­vis­ti:­in­nen am Wochenende auf der Plattform Verschwörungstheorien in Umlauf gesetzt.

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