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Industrieländer wollen das Treibhaus weiter heizen

■ Geplante Klima-Konvention wird deutlich abgeschwächt

Genf (taz) — Nach dem Scheitern des Vertrages zum Schutz der Antarktis soll nun die für 1992 geplante Klima-Konvention abgeschwächt werden. Frankreich, Großbritannien und Japan, die bisher vertraglich festgelegte Mindestwerte und zeitliche Fristen für die Verringerung der Emission von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen in die Atmosphäre befürwortet hatten, sind umgefallen.

Bei den Verhandlungen in Genf über den Text der Konvention, die auf einer großen UNO-Konferenz im Juni 1992 in Brasilien verabschiedet werden soll, legten die Länder gestern einen Entwurf vor, der nur noch unverbindliche Absichtserklärungen vorsieht. Die Verfasser dieses Vertragsentwurfes kamen damit den USA entgegen, die als einzige der 24 Industriestaaten jegliche konkrete und bindende Verpflichtung zur Reduzierung der Emissionen ablehnen. SEITE 2

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