: Indianerinnen für gleiche Rechte
OAXACA/MEXIKO dpa ■ Indianische Frauen aus Amerika haben auf einem Treffen in der mexikanischen Stadt Oaxaca ein Ende ihrer Diskriminierung gefordert. „Es muss Schluss sein mit dem Rassismus, der Ausgrenzung, der extremen Armut und dem Machismo, unter denen wir leiden“, heißt es in dem am Mittwoch verabschiedeten Dokument des Gipfels, an dem 400 Frauen aus 20 Ländern des amerikanischen Kontinents teilgenommen hatten. In dem Papier fordern die Teilnehmerinnen auch das Selbstbestimmungsrecht für die indianischen Völker, damit diese über die „Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik“ in ihrer Heimat entscheiden können. Außerdem wird beklagt, dass Frauen als Arbeiterinnen schlechter als Männer bezahlt würden. „Das Wohlergehen unserer Völker ist von der Gleichheit zwischen Männern und Frauen abhängig“, heißt es in dem Dokument.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen