: IWF erpreßt Honduras
Tegucigalpa (afp) - Der Internationale Währungsfonds verlangt von Honduras ein einschneidendes wirtschaftliches Sanierungsprogramm als Bedingung für neue Kredite. In der Hauptstadt Tegucigalpa begannen am Dienstag Verhandlungen zwischen Vertretern des Währungsfonds, der Weltbank und der honduranischen Regierung. Diese soll nach den Vorstellungen der internationalen Finanzorganisationen die Gebühren für Strom, Wasser und Telefon erhöhen, den Mindestlohn einfrieren und die Landeswährung, die Lempira, abwerten. Honduras ist bei der Rückzahlung seiner Kredite gegenüber dem Währungsfonds mit 52 Millionen Dollar und gegenüber der Weltbank mit 40 Millionen Dollar im Verzug.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen