: IWF erpreßt Honduras
Tegucigalpa (afp) - Der Internationale Währungsfonds verlangt von Honduras ein einschneidendes wirtschaftliches Sanierungsprogramm als Bedingung für neue Kredite. In der Hauptstadt Tegucigalpa begannen am Dienstag Verhandlungen zwischen Vertretern des Währungsfonds, der Weltbank und der honduranischen Regierung. Diese soll nach den Vorstellungen der internationalen Finanzorganisationen die Gebühren für Strom, Wasser und Telefon erhöhen, den Mindestlohn einfrieren und die Landeswährung, die Lempira, abwerten. Honduras ist bei der Rückzahlung seiner Kredite gegenüber dem Währungsfonds mit 52 Millionen Dollar und gegenüber der Weltbank mit 40 Millionen Dollar im Verzug.
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