■ Rußland ist im Juli doch kreditwürdig: IWF-Delegation mit Entwicklung zufrieden
Berlin (taz/rtr) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist mit den Maßnahmen Rußlands zur Stärkung der Staatseinnahmen zufrieden. Das teilte der Delegationsleiter Thomas Wolf gestern vor seiner Abreise in Moskau mit. Die Delegation habe sich über die Einnahmeentwicklung im Juli informiert und sei der Meinung, daß Rußland die notwendigen Schritte unternommen habe, um die Juli- Tranche des IWF-Bereitschaftskredits zu erhalten.
Eine zweite Abordnung des IWF sei bereits in Moskau eingetroffen, um die Einhaltung der Vorgaben auch im August zu prüfen. Der IWF hatte die für Juli vorgesehene Auszahlung des Kredits blockiert und diese Entscheidung mit Zweifeln an der Fähigkeit Rußlands begründet, die vereinbarten Einnahmeziele zu erreichen. Der Kredit über insgesamt 10,2 Milliarden Dollar wurde mit Rußland im Februar diesen Jahres vereinbart.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen