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ITALIENISCHER NEOREALISMUS Meisterregisseure halten der Bourgeoisie den Spiegel vor

Das Verdienst des italienischen Neorealismus ist die Abbildung jener Bereiche menschlichen Lebens, die von der bürgerlichen Gesellschaft lieber totgeschwiegen wurden: Armut, Unterdrückung, Widerstand. Als erklärte künstlerische Gegenbewegung zum Faschismus, dabei inspiriert vom Marxismus, war der Neorealismus Schule und Schaffensetappe für Regisseure wie Roberto Rossellini, Luigi Zampa, Luchino Visconti und Federico Fellini. Das Lichblick-Kino zeigt derzeit eine Reihe, u. a. mit den Klassikern „Rom, offene Stadt“, „La Strada“ und „Besessenheit“. Programm und Infos unter: www.lichtblick-kino.org