■ IRA: Neue Strategie?
London/Dublin (AP/dpa) – Nach der Welle der Empörung über die jüngsten Bombenanschläge will sich die IRA offenbar wieder mehr auf politische und militärische Angriffsziele konzentrieren. In der britischen Zeitung Observer wird ein IRA-Gewährsmann mit den Worten zitiert, daß mit Anschlägen auf die Zivilbevölkerung nichts gewonnen werden könne. Der irische Premierminister Albert Reynolds hat unterdessen zu Friedensgesprächen aufgerufen. Er sei bereit, mit jedem, zu jeder Zeit und an jedem Ort über die Beendigung der Gewalt zu sprechen, sagte er der BBC.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen