: IRA-Bombe tötet Jugendlichen
Dublin (taz) - Der 17jährige Charles Love ist am Sonntag in der nordirischen Stadt Derry durch eine Bombe der Irisch -Republikanischen Armee (IRA) getötet worden. Die IRA bedauerte den Tod des Jugendlichen, der 500 Meter vom Explosionsort entfernt von dem Trümmerhagel erschlagen wurde. Der Anschlag habe den „Sicherheitskräften“ gegolten, die den jährlichen Gedenkmarsch für die Opfer des „Bloody Sunday“ überwachen sollten. Am 30.Januar 1972 hatten britische Soldaten 14 unbewaffnete Demonstranten in Derry ermordet.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen